Erinnerung an NS-Morde an Kranken und Behinderten

21. September 2018

Gedenken an die Kranken und Behinderten, die während des Faschismus ermordert wurden. Es sprechen Vertreterinnen von Parteien und Gewerkschaften. Der Gewerkschaftschor „Roter Akkord“ wird unser Anliegen musikalisch bekräftigen.

Sonntag, 23. September 2018, 12:00
Mahnmal vor dem Kloster am Gertrudenberg (Ameos-Gelände)

8. Mai: Tag der Befreiung

23. März 2018

Gemeinsames Gedenken & Kranzniederlegung

Der 8. Mai erinnert an das Ende des Zweiten  Weltkriegs  und  an  die Verbrechen  dieses  Krieges,  der  von Rassismus,  Streben  nach  Dominanz über  andere  Staaten  und  nach Eroberung  von  Ressourcen  angetrieben wurde. Wir wollen den Opfern gedenken  und  denen,  die  gekämpft haben gegen Faschismus und Krieg. 

Dienstag, 8. Mai 2018
um 17 Uhr am
Mahnmal „Der Gefesselte“
(neben der Dominikanerkirche )

Antifaschistischer Stadtrundgang durch Osnabrück

23. März 2018

Ein Stadtrundgand entlang 
historischer Orte der NS­Zeit. 
Ein Stadtrundgang gegen 
das Vergessen.

Samstag, 5. Mai 2018 
Beginn um 11 Uhr an 
der Villa Schlikker 
(Heger­Tor­Wall 27)

20.4.: In der Résistance

23. März 2018

Peter Gingold (1916 – 2006) war einer der profiliertesten jüdischen 
Widerstandskämpfer und Kommunisten in der Bundesrepublik.
 
Besonders seit den 70er Jahren trat er als Redner auf politischen Kun­
dgebungen, bei Aktionen gegen Naziaufmärschen und als Zeitzeuge 
in Schulen und bei Jugendgruppen auf.
Er hatte viel zu berichten: Erfahrungen aus der Zeit des aufkom­
menden Faschismus in Deutschland, Exil in Frankreich und sein 
Kampf in den Reihen der französischen Résistance (Illegalität, polit­
ische Agitation unter deutschen Besatzungssoldaten, Flucht aus den 
Fängen der Gestapo und Teilnahme am Aufstand von Paris 1944).
Den 8. Mai 1945, das „Morgenrot der Menschheitsgeschichte“, er­
lebte er in Turin in den Reihen der italienischen Resistenza.
Zurückgekehrt über Wien und Berlin gestaltete er den politischen 
Neuanfang in Deutschland mit, musste jedoch erleben, wie er und 
seine Familie als Kommunisten fast zwei Jahrzehnte Rechtlosigkeit 
erlebten (Kommunistenverfolgung, Ausbürgerung und Berufsverbot).
Aber er verstand sich bei seinen zahlreichen Gesprächen mit jungen 
Menschen insbesondere als „Mut­Macher“, der immer wieder die 
Perspektive formulierte: „Nie aufgeben!“ 
Seine Tochter Silvia Gingold liest aus seinen Erinnerungen.

Freitag, 20. April 
um 19 Uhr 
im StadtgalerieCafé
(Große Gildewart 14, Osnabrück)

Zu unserer Veranstaltung „Nazis raus aus der Ostkurve“

22. März 2018

Unsere Ankündigung der Veranstaltung „Nazis raus aus der Ostkurve“ war irreführend. Nein, es gibt derzeit kein Problem mit offen auftretenden Nazis unter den Fans des VFL Osnabrück. Dass dies so ist, haben wir engagierten VFL-Fans (Ultras) zu verdanken, die in- und außerhalb des Stadions entschlossen gegen Rassismus auftreten.

Das war nicht immer so. Ende der 1990er hatte der VFL ein Problem mit Nazi-Skins. Sie entschieden mitunter darüber, wer zur Ostkurve dazugehörte und wer nicht. Unser Referent schilderte, wie er sich gezwungen sah, auf die Nordtribüne auszuweichen, weil ihm und anderen Prügel angedroht wurden. Ein Angriff von Nazis aus Osnabrück und Braunschweig vor dem Stadion machte jedoch deutlich, dass aus- und zurückweichen keine dauerhafte Option ist. Um Rassismus und Gewalt in der Fankurve ein Ende zu setzen, mussten die Nazis raus aus der Ostkurve. Dass dies so bleibt, ist nicht selbstverständlich – es ist eine anhaltende Aufgabe, der sich VFL-Fans stellen.

Kritik gab es auf unserer Veranstaltung aber nicht nur am Titel unserer Ankündigung. So berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) zwar ausführlich über angebliche „Fan-Gewalt“ und das Auftreten der Ultras des VFL (zuletzt beim Spiel gegen SV Meppen), berichtet aber nicht über den VFL-Sponsoren und Rechtsanwalt Frohnecke. Laut Veranstaltungsteilnehmern verbreitet Frohnecke rassistische Propaganda über seinen Facebook-Account. Die NOZ habe Frohnecke sogar ein Forum geboten, um seine rechte Gesinnung zu relativieren (siehe: „Ich stehe zu meiner Vergangenheit“ NOZ vom 14.11.2009). Frohnecke bekennt sich demnach zu seiner früheren Arbeit im Bundesvorstand der rechten Partei „Bund Freier Bürger“ und zur Mitgliedschaft in der Osnabrücker Burschenschaft Arkadia-Mittweida, die lokal vor allem durch das Singen des „Horst-Wessel-Liedes“ Schlagzeilen machte.

Zur Frage, warum die NOZ nicht über Frohnecke berichte, äußerte sich der anwesende Kollege der NOZ-Sportredaktion zurückhaltend. Die Frage stand im Raum, wie das VFL-Präsidium glaubwürdig für Toleranz und gegen Rassismus werben könne, wenn man gleichzeitig jemanden wie Frohnecke auf den Business-Seats sitzen lasse und mit ihnen auf ein Glas Champagner anstoße. Frohnecke kandidierte sogar für ein Amt im Präsidium des VFL. Derzeit ist „Rechtsanwälte Dr. Frohnecke & Partner“ Sponsor und gehört zum „Club Lila-Weiss“ (http://www.vfl.de/vermarktung/sponsorenpyramide.html, letzter Aufruf am 19.3.18).

VVN-BdA Osnabrück

Zum „Bund freier Bürger“ siehe auch: https://www.nadir.org/nadir/periodika/anarcho_randalia/br_sn/brsn.htm

Konzert gegen Rassismus – Concert Against Racism

9. Februar 2018

mit Strom & Wasser und Diyaa Abbasi und Feras Jarir

Seit Jahren schon das Extremste, was gerade noch so unter der Rubrik „Liedermacher“ durchgeht, feuert Strom & Wasser die ultimative Mischung aus Punk und Poesie ab. Da werden nicht nur alle erdenklichen musikalischen Stile in einem irrwitzigen Mix aus Partygrooves und nachdenklichen Texten präsentiert, da wird auch die Brücke geschlagen zwischen kabarettistischem Ulk und gnadenloser Abrechnung mit einer Gesellschaft, in der Rassismus und Fremdenfeindlichkeit wieder auf dem Vormarsch sind.

Diyaa Abbasi und Feras Jarir sind aus Syrien geflüchtet und leben in Osnabrück. Sie treten mit ihrer Band „Sola“ auf.

29. März 2018, 19 Uhr in der Lagerhalle (Rolandsmauer 26, Osnabrück)
Eintritt: 5,00 Euro

Veranstalter: Bündnis gegen Rassismus

Nazis raus aus der Ostkurve. Rechte Fußballfans in Osnabrück

9. Februar 2018

Echte Fans bestimmen meist das Bild in den Fankurven. Das ist beim VFL Osnabrück nicht anders.
Aber auch Rechte versuchen immer wieder, in den Fankurven Fuß zu fassen, sei es durch offen antisemitische, homophobe oder einfach rassistische Slogans, sei es dadurch, dass Fan-Initiativen gegen Rassismus vorgeworfen wird, den Fußball zu politisieren.
Über die lokale Fanszene in Osnabrück, rechte Umtriebe in der Ostkurve und die Vernetzung rechter Fußballfans überregional.
Referent: Andres Irurre*
Veranstalter: VVN-BdA Osnabrück
13. März um 19 Uhr, Lagerhalle Osnabrück, Raum 207
* Andres Irurre schreibt regelmäßig in der Wochenzeitung UZ über „Politik im Stadion“

Eine Veranstaltung im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ (12. bis 25. März 2018)

VVN vor Ort

24. Januar 2018

Neuer Treffpunkt:
Die VVN-BdA trifft sich jeden dritten Freitag im Monat um 17:00 Uhr im Heinz-Fitschen-Haus (Heiligenweg 40, Osnabrück).

Unser nächstes Treffen:
16. Februar 2018

10. Nov: Film „Dui Roma“

22. September 2017

Ein Dokumentarfilm über die Leidensgeschichte von Hugo Höllenreiner, KZ-Überlebender in Auschwitz. Er litt unter den Experimenten des sogenannten „Todesengels“ Josef Mengele! Der junge Komponist, Adrian Gaspar, vertonte diese grausamen Erlebnisse in Form eines Oratoriums unter dem Titel „Synphonia Romani – Bari Duk“.
Sowohl dieses Musikwerk als auch der folgende Dokumentarfilm sind hauptsächlich in beiden Muttersprachen, rromanes. Der Film „Dui Rroma“ (Zwei Roma) zeigt Gegensätze mit demselben Ziel:
Bewusstsein schaffen, um selbstbewusst die eigene Identität zu stärken.

Film-Vorführung „Dui Rroma“
Freitag, 10. November 19:00 – 21:00
Lagerhalle e.V., Rolandsmauer 26, 49074 Osnabrück

4. Nov.: Stolpersteine putzen

22. September 2017

Stolpersteine
Wir gehen Stolpersteine putzen, am
Samstag, 4. November 10:30 – 12:30
Treffpunkt: Bahnhof Osnabrück Altstadt, Erich-Remarque-Ring 40, 49074 Osnabrück

Gegen das Vergessen!

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