Hintergründe und Informationen zur aktuellen Lage in Palästina

10. Oktober 2024

Veranstaltung der VVN-BdA mit Nazih Musharbash, Präsident der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft:

Wann: 26. November 2024, 18 Uhr

Wo: Haus der Jugend Osnabrück

Es gibt keinen sicheren Ort im Gazastreifen. Das bewusste Vorenthalten von humanitärer Hilfe, von Nahrungsmitteln, sauberem Trinkwasser und medizinischer Versorgung bedroht das Leben Hunderttausender. Und im Westjordanland sind die Menschen schutzlos der Gewalt von israelischer Armee und Siedlern ausgesetzt. Seit über einem Jahr eskaliert die Gewalt, ein Ende ist nicht in Sicht. 

Wir haben Nazih Musharbash als Referenten eingeladen, um uns einen Einblick zur aktuellen Lage in Palästina zu geben und über Hintergründe zu informieren. Musharbash ist Präsident der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft. 1946 in Amman geboren, wuchs er in Bethlehem/Palästina auf, studierte in Oldenburg. Musharbash war unter anderem Abgeordneter des Niedersächsischen Landtags.

Es gibt keinen sicheren Ort im Gazastreifen. Das bewusste Vorenthalten von humanitärer Hilfe, von Nahrungsmitteln, sauberem Trinkwasser und medizinischer Versorgung bedroht das Leben Hunderttausender. Und im Westjordanland sind die Menschen schutzlos der Gewalt von israelischer Armee und Siedlern ausgesetzt. Seit über einem Jahr eskaliert die Gewalt, ein Ende ist nicht in Sicht. 

Wir haben Nazih Musharbash als Referenten eingeladen, um uns einen Einblick zur aktuellen Lage in Palästina zu geben und über Hintergründe zu informieren. Musharbash ist Präsident der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft. 1946 in Amman geboren, wuchs er in Bethlehem/Palästina auf, studierte in Oldenburg. Musharbash war unter anderem Abgeordneter des Niedersächsischen Landtags.

Gedenken an die Kranken- und Behindertenmorde

16. September 2023

Nazis ermordeten gezielt kranke und behinderte Menschen

Wer populistisch die Vergangenheit verklärt, soll nie vergessen, welche Grausamkeit damit einher ging. Das Erinnern an die Taten, die Folgen dessen und was uns
noch heute aus dieser Historie belastet, sind Teile dieses Gedenkens.
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschist*innen (VVN-BdA), die OMAS GEGEN RECHTS und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) veranstalten in Osnabrück das Gedenken an die Opfer, die von den Nazis wegen Krankheiten oder körperlicher bzw. geistiger Einschränkungen ermordet
wurden. Die Menschenverachtung der deutschen Faschisten war überall grenzenlos.
Wer denen nicht „lebenswert“ erschien, wurde „aus der Volksgemeinschaft getilgt“.
Das grauenhafte Treiben soll nicht in Vergessenheit geraten.
Die Veranstaltung findet am Sonntag, den 24. September 2023 um 12:00 Uhr
am Mahnmal beim historischen Kloster am Gertrudenberg (Senator-Wagner-Weg)
neben dem Gelände des ehemaligen Landeskrankenhauses (heute das privatisierte
Ameos-Klinikum) statt. Neben kurzen Ansprachen zum Umgang mit körperlich oder
geistig eingeschränkten Menschen wird das Gedenken durch ein gemeinsam zu erstellendes Gesteck ausgedrückt.

Politische Maiwochen Osnabrück

27. März 2025

1. Mai: Demonstration Wehrhaft demokratisch – solidarisch in Betrieb und Gesellschaft!
Gemeinsam positionieren für den Grundsatz, dass die Würde der Menschen unantastbar bleiben muss. Ob im Umgang mit unseren Kolleg*innen oder jener, die Schutz bei uns suchen. Die von ganz Rechts verunglimpfte Menschenwürde wird leichtfertig und bedrohlich in den politischen Alltag übernommen. Dagegen begehren wir auf. Wir wollen Ausgrenzung, Armut und jeden Rassismus benennen und
bekämpfen. Das demonstrieren wir.
Im Rahmen der DGB-Maikundgebung ab 10 Uhr am Kollegienwall

4. Mai: Gedenken der niederländischen Opfer des NS-Regimes
Am niederländischen Ehrenfeld auf dem Heger Friedhof möchten Schüler*innen der Alexanderschule Wallenhorst auf jedem der 392 Gräber eine Tulpe niederlegen. Es ist der Jahrestag der Befreiung der Niederlande und zugleich ihr Gedenktag für die Opfer. Ganz in der Tradition werden zu diesem Anlass Gedichte vorgetragen.
Begleitet wird dieses Gedenken von Hinterbliebenen der Opfer sowie den OMAS GEGEN RECHTS.

17 Uhr Heger Friedhof, Haupteingang

8. Mai: Tag der Befreiung vom faschistischen Regime!
Wie feiern die gewonnene Freiheit, ohne zu vergessen!
Im Frühjahr 1945 konnten die politisch und rassistisch verfolgte Menschen
aus ganz Europa aus den Gefängnissen und Konzentrationslagern der Na-
zis befreit werden. Die Nazidiktatur wurde beendet. Nun musste und muss
immer neu diese Freiheit gestaltet werden in der Welt der Freien und Glei-
chen. Ein schwerer Kampf, der keinesfalls zu Ende ist.
Wir fordern, im Sinne der Überlebenden, dass dieser Tag auch in Deutsch-
land ein gesetzlicher Feiertag wird. Darum feiern wir diesen Tag im Ange-
denken der Opfer und des Kampfes gegen den Faschismus.
Ab 18 Uhr neben der Kunsthalle, Bierstraße

10. Mai: Verbrannte Bücher – Verbrannte Demokratie!
Gedenken zu den Bücherverbrennungen der Nazis

Mit der Erinnerung an die Bücherverbrennung von 1933 wollen wir OMAS GEGEN RECHTS Erfahrungen und Erkenntnisse verfolgter Schriftstellerinnen und Schriftsteller würdigen.
Unsere Kulturveranstaltung wird ein Beitrag zur Bereicherung des demokratischen Miteinanders. Es soll ein Erinnern sein an Zeitgeschichte mit Blick auch auf autokratische Regime in heutiger Zeit. Damalige Erkenntnisse zeigen, dass ein Leben in kultureller Vielfalt die Grundlage für ein demokratisches Miteinander bildet. Lasst uns nicht vergessen!
Die „Sommerbühne“ bietet uns den passenden Rahmen. Mit szenischem Spiel erinnern wir an die durch Nationalsozialisten befohlenen Säuberungen der Bibliotheken. Auch holen wir symbolisch die Werke von Literatinnen und Literaten aus dem „Feuer der Vernichtung“.

Ab 16 Uhr Sommerbühne / Spielplatz Lerchenstraße

17. Mai: Gedenkfeier für die queeren Opfer des Nationalsozialismus – Gegen das Vergessen!
Queere Menschen gehörten zu den zahlreichen Opfergruppen des Nationalsozialismus. Sie wurden verfolgt und gemordet. Zur faschistischen Ideologie gehört, alles ihnen Widersprechende zu vernichten. Anders denken, anders fühlen, selbstbestimmt sein ist, was faschistisch Orientierte bekämpfen. Damals wie heute.
80 Jahre nach der Zerschlagung des Hitler Regimes, wollen wir unser Erinnern und Mahnen dagegensetzen, wenn der braune Dreck an Einfluss gewinnt. Was eine offene Gemeinschaft zerstören konnte, wird gleiches wieder erreichen, wenn wir das zuließen. Nie wieder wehrlos sein. Aufbegehren!
Initiative Peter Hamel, gegen Homophobie und für Zivilcourage.

15.00 Uhr, Mahnmal gegen Homophobie und für Zivilcourage (Raiffeisen-Platz/Heinrich-Heine-Straße)
http://www.mahnmal-zivilcourage-os.de

    29.1.25: Film „Were Olive Trees Weep“

    15. Januar 2025

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    Politische Maiwochen in Osnabrück

    19. April 2024

    01. Mai 2024: Demonstration „Nie wieder Krieg – Nie wieder Faschismus!“

    Im Rahmen der DGB-Maikundgebung ab 10h am Kollegienwall

    Gemeinsam positionieren gegen Krieg und Faschismus, Hass und Hetze!

    Von ganz Rechts wird die Menschenwürde verunglimpft. Dagegen begehren wir auf. Wir wollen Ausgrenzung, Armut und jeden Rassismus benennen und bekämpfen. Das demonstrieren wir.
    Wir wollen Meinungsvielfalt. Das ist unsere Freiheit, die mit Respekt voreinander gezeigt wird. Wir definieren diese Freiheit – nicht Populisten!

    Auch deswegen sind Nationalfahnen (nationalstaatliche Symbole) oder entsprechend nationalistisch orientierte Aussagen auf der Demo nicht erwünscht!
     

    08. Mai 2024: Die Befreiung vom Faschistischen Regime!

    Ab 17h vorm Gewerkschaftshaus. Ein Anlass zum Feiern.

    Wie feiern unsere Grundrechte, die Lehren aus dem Faschismus.

    Wir nutzen unsere Freiheit, uns zu versammeln, Meinung kundzutun. Zu vielen Menschen wird das verwehrt. Wir wollen uns nicht abfinden. Denn unsere Freiheit ist die der anderen. Das lehrte die Geschichte. Keinem Menschen darf verwehrt sein, nach friedlichem Leben zu streben. Unabhängig vom Geburtsort oder Geschlecht. Das eint für die Zukunft, die miteinander gestaltbar ist.
     

    10. Mai 2024: Brennende Bücher – vergessene Autorinnen!

    Erinnern und fordern ab 17h in der Dodesheide

    Als die Bücher brannten, die den Nazis verhasst waren, sind zuerst die vielen Autorinnen vergessen worden. Der Kampf gegen die NS- Ideologie der „Herrenmenschen“ dauert an. Die nach dem Faschismus postulierte Gleichberechtigung aller Menschen wird noch immer geführt und keine Frau schaffte es auf das Osnabrücker Mahnmal zu den Bücherverbrennungen.

    Das wollen wir ändern. Zuerst symbolisch mit der Forderung, sich zu besinnen. Wir wollen ein gleichberechtigtes Erinnern.
     

    Weitere Aktivitäten

    8. Mai 2024: Straßenschild gedenkt der Antifaschistin Alwine Wellmann
    19:30 Uhr am Kreisverkehr Vehrter Landstraße / Limberg

    Die symbolisch freigegebene Alwine-Wellmann-Straße erinnert an eine Persönlichkeit, die von 1924 bis 1932 erste Osnabrücker Mandatsträgerin im Preußischen Landtag war. Die engagierte Gewerkschafterin und Sozialdemokratin war lebenslang Kämpferin für sozialen Fortschritt und trat stets couragiert den Nazis entgegen. Nach ihrer erzwungenen Flucht entzogen die Nazis ihr die Staatsbürgerschaft.
    Zwischen 1950 und 1953 war Wellmann bei der örtlichen Bezirksregierung Vertrauensfrau für Menschen, die in der NS-Zeit aus politischen, rassistischen oder religiösen Gründen verfolgt worden waren. Zu Wellmanns Entsetzen wurde ihre Position 1953 ersatzlos abgeschafft von solchen Kräften, die sich allmählich wieder „im alten Geist“ in den Behörden ausbreiteten.

    Heiko Schulze, Autor einer Biografie über Alwine Wellmann, wird ab 20:00 Uhr in den Räumen des Stadtsportbundes in der Alwine-Wellmann-Straße aus seinem Buch lesen. Unterstützt wird die Veranstaltung unter anderem von SPD-Ortsvereinen.

    17. Mai 2024: Gegen das Vergessen!
    17.00 Uhr am Mahnmal gegen Homophobie und für Zivilcourage Raiffeisen-Platz/Heinrich-Heine-Straße
    Gedenkfeier für die queeren Opfer des Nationalsozialismus

    Queere Menschen gehörten zu den zahlreichen Opfergruppen des Nationalsozialismus. Sie wurden verfolgt und vernichtet. In den nationalsozialistischen Konzentrationslagern waren tausende homosexuelle Menschen inhaftiert. Der Fokus aber lag auf homosexuellen Männern, deren Verfolgung gesetzlich legitimiert wurde.

    Nach der Zerschlagung des Naziregimes hatte die Verfolgung kein Ende. Das in § 175 gegossene Unrecht bedrohte die gleichen Menschen weiter. Nicht mehr mit dem Tode, aber durchaus mit der Vernichtung ihrer sozialen und beruflichen Existenz. 1994 endete diese Hatz. Erst 2022 wurde erstmals der queeren NS-Opfer im Bundestag gedacht.
    http://www.mahnmal-zivilcourage-os.de

    29. August 2023

    Putsch in Chile: Gedenken zum 50. Jahrestag

    24. August 2023

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    Alle Vorträge finden jeweils um 19 Uhr in der Lagerhalle Osnabrück (Raum 207) statt und sind im Programm der Lagerhalle zu finden (pdf):

    https://www.lagerhalle-osnabrueck.de/content/wp-content/uploads/2023/08/lagerhalle_september2023_neu.pdf

    17. Juni 2023

    20.6.: Kundgebung zum Weltgeflüchtetentag

    17. Juni 2022

    Abrüsten statt Aufrüsten!

    5. März 2022

    Friedensdemonstration am 5. März 2022 in Osnabrück

    Für den Frieden auf der Straße: Der DGB Osnabrück und andere hatten für heute zur Demonstration aufgerufen und ein Ende des Krieges in der Ukraine gefordert. Tausende sind dem Aufruf gefolgt. Wir waren mit der Losung „Abrüsten statt Aufrüsten!“ dabei.

    Statt zu eskalieren, Waffen ins Kriegsgebiet zu liefern und die Bundeswehr mit 100 Milliarden Euro aufzurüsten, sollte die deutsche Regierung das Geld für Soziales und Bildung ausgeben sowie Kriegsflüchtlingen helfen.

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